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Lazy Gardening

by OVISTO Januar. 29, 18 3 Comments

Einfach
mal faul
sein

Ein großer Garten – ein Traum von vielen. Doch die meisten schrecken vor der Arbeit zurück, die damit verbunden ist. Wir haben die perfekte Alternative für etwas faulere Gärtner und die heißt: Lazy Gardening. Weg mit den geometrischen Strukturen und dreidimensionalen Skulpturen. Ordnung war gestern, kontrolliertes Verwildern und entspanntes Gärtnern ist morgen. Wir verraten Ihnen alles um das neue Trendthema „Lazy Gardening“.

Lazy Gardening – was ist das eigentlich?

Gartenarbeit – der Name sagt es schon: Für viele ist das Gärtnern mit Arbeit verbunden. Das Ganze soll aber mehr eine schöne Sache und kein Muss oder Zwang sein. Der Begriff „Gardening“ – wie ihn die Engländer gerne benutzen – hört sich schon viel freundlicher an und ist Teil des neuen Trends „Lazy Gardening“, das Gärtnern für Faule. Aber die Grenze zwischen der optimalen Entfaltung der Pflanzen und einer Verwahrlosung ist schmal. Was ist zu viel und was ist zu wenig?

Wichtig ist die richtige Grundeinstellung. Wenn Ihnen eine verwelkte Blume oder ein heruntergefallenes Blatt schon ein Dorn im Auge sind, ist der Trend nichts für Sie.
Im Gegenteil lässt sich jedoch auch kein Garten nur durch „Faulenzen“ erschaffen. Ein bisschen „Gartenarbeit“ gehört also schon dazu, sonst wird Ihr Traum vom Garten schnell zum Alptraum.

Planung ist das A und O

Mit guter Planung können Sie die Arbeit aber auf das Mindeste reduzieren. Die ersten Überlegungen gehen Sie am besten ganz einfach mit dieser Frage an: Wie viel Nutzgarten möchte ich haben?
Ist es Ihnen wichtig, viele Kräuter, Obst und Gemüse anzupflanzen oder geben Sie sich auch mit Blumen, Sträuchern und Stauden zufrieden? Muss es immer eine große Rasenfläche sein oder reichen auch Staudenbeete? Planen Sie Ihren Garten genau nach Ihrem Geschmack und Ihren individuellen Bedürfnissen.

Zu welchen Pflanzen greife ich am besten?

Entscheiden Sie sich für pflegeleichte, robuste und winterharte Pflanzen. Diese eigenen sich viel besser zum Lazy Gardening, als schwer züchtbare Sorten. Also lassen Sie erst einmal die Finger von Avocados & Co. und pflanzen Sie schöne, sommergrüne Gewächse. Sollten Sie doch einmal Lust haben, exotische Nutzpflanzen selbst anzubauen, dann beginnen Sie erst einmal mit nur einer Pflanze und tasten Sie sich langsam voran.
Apropos Menge der Pflanzen: Überpflanzen Sie Ihren Garten nicht, sondern fangen Sie zu Beginn eher klein an. Nach und nach können Sie Ihren Garten, getreu nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel.“, vergrößern. Somit umgehen Sie die Gefahr, dass später alles zugewachsen ist und Ihr Garten zu verwildert aussieht.

Alternativen für Rasen & Co.

Eine Alternative zum klassischen Rasen sind angelegte Wege, betretbare Bodendecker oder auch Rindenmulch. Dieser speichert übrigens die Feuchtigkeit und Sie brauchen kein Unkraut mehr zu zupfen, denn der Mulch beugt dem Unkrautwuchs vor.

Eine schöne Alternative zu Hecken sind zum Beispiel Gabionenwände oder -mauern. Die gefüllten Steinkörbe bieten einen einfachen Sichtschutz für Ihren Garten und Sie können diese ganz leicht selbst befüllen – ohne, dass sie regelmäßig geschnitten werden müssen.

Letztendlich folgt „Lazy Gardening“ also streng dem Prinzip: Die Natur genießen, aber so wenig wie möglich leisten, um den maximalen Genuss zu erreichen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Gärtnern, Ihr OVISTO Team.

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